Kiefergelenkdysfunktion
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(30 Fortbildungspunkte)
Kiefergelenkdysfunktion und die Auswirkungen auf die Körperstatik
Diagnostik und Therapie von Funktionsstörungen im Kauorgan
Funktionsstörungen im Kausystem wurden in früheren Jahren fast ausschließlich als Folge einer Occlusionsstörung betrachtet. In den letzten Jahren hat sich jedoch immer mehr herausgestellt, dass auch Störungen im Bewegungsmuster des Unterkiefers, z.B. durch veränderte Kaumuster sowie psychisch bedingte Parafunktionen und gelegentlich sogar psychische Primärerkrankungen Ursache für Symptome im Kausystem sind. Da verschiedene Ursachen unterschiedliche Behandlungsansätze verlangen, muss vor Behandlungsbeginn eine eingehende Diagnostik geleistet werden.
Programm:
Nach einer eingehenden Einführung über den Sinn und Zweck der "Manuellen Funktionsanalyse" werden die anatomischen Grundlagen des Kausystems erarbeitet. Die Besprechung der funktionellen Anatomie wird ggf. durch entsprechende Video-Demonstrationen unterstützt.
Auf dieser funktionellen Basis werden die manuellen Techniken der "Basisuntersuchung" sowohl theoretisch erklärt, als auch praktisch durchgeführt. Die KursteilnehmerInnen werden schrittweise mit den Techniken und deren möglichen Befunden vertraut gemacht, wobei die Differenzierungsmöglichkeiten nach der Basisuntersuchung immer wieder im Vordergrund stehen.
Im Rahmen der "Erweiterten Untersuchung" werden den KursteilnehmerInnen manuelle Techniken zur Differenzierung von Schmerzen, Einschränkungen und Gelenkgeräuschen sowie unterschiedlicher Diskusverlagerungen vermittelt. Die KursteilnehmerInnen werden in diesem Abschnitt langsam an die verschiedenen "gewebespezifischen Diagnosen" sowie "kompensatorische und adaptive Phänomene" herangeführt. Diese "gewebespezifischen Diagnosen" sowie "kompensatorische und adaptive Phänomene" nehmen in der Therapie der Funktionsstörungen im Kauorgan einen zentralen Platz ein. Nach der theoretischen Besprechung und praktischen Demonstration werden alle manuellen Techniken von den KursteilnehmerInnen schrittweise unter Anleitung des Referenten erlernt.
Am Ende der Befunderhebung werden die kausalen Faktoren mit Hilfe von aktiven Bewegungen untersucht. Diese Untersuchung vervollständigt die Ursache-Folgen-Kette. Die KursteilnehmerInnen werden mit dem Gesamtbild der Funktionsstörungen bekannt gemacht. Dieses Gesamtbild bildet nun die Grundlage der Therapie.
Die therapeutischen Möglichkeiten der Funktionsstörungen im Kauorgan werden im Gesamtbild der Ursachen-Folge-Kette besprochen. Die krankengymnastische Behandlung wird ausführlich theoretisch erläutert und praktisch geübt, wobei immer wieder auf die Wichtigkeit des Gesamtbildes der Funktionsstörung und der "Therapieüberprüfung" hingewiesen wird. Die KursteilnehmerInnen werden zudem schrittweise mit der interdisziplinären Zusammenarbeit in der Behandlung von Funktionsstörungen im Kausystem bekannt gemacht.
In Zusammenarbeit mit der CMD-Akademie Hamburg und Profunction
Fortbildungsdatum:
| 29.10.10 - 31.10.10 | |
Referent(en): Christian Heine, KG / anerkannter Fachlehrer für Manuelle Therapie
Preis: 270,00€ inkl. Skript
Alle Angaben ohne Gewähr. Änderungen vorbehalten.




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