Allgemeine Bedingungen zur Teilnahme an

                          Fort- und Weiterbildungskursen FWH

1. Bei Kursserien bestätigt der/die Kursteilnehmer/in mit der Unterzeichnung eines Kursvertrages, dass er/sie sich verbindlich für die  komplette Kursserie angemeldet hat.

2. Sollten Fortbildungskurse durch Krankheit von Referenten, durch Unterbelegung oder durch andere, nicht von der Einrichtung zu vertretende Gründe kurzfristig abgesagt werden müssen, entsteht dem Kursplatzbewerber nur ein Anspruch auf Rückerstattung bereits gezahlter Kursgebühren. Weitergehende Ansprüche sind auch dann ausgeschlossen, wenn dem Kursplatzbewerber bereits weitere Kosten, z.B durch Absagen von Patienten, Buchung einer Unterkunft, Anreise o.ä. entstanden sind.

3. Kursstruktur Manuelle Therapie:
Die Kurse werden in Serien organisiert. Jeder Kurs wird gebildet von einer in sich abgeschlossenen Gruppe. Dies bedeutet, dass sich jeder Bewerber für eine gesamte Serie bewirbt. Auf diese Weise ist gewährleistet, dass die Gruppe zusammen bleibt und die Abschlussprüfung innerhalb einer zugesicherten Zeit zwischen 2 ¼ und 2 ½ Jahren erfolgt. Nach den Richtlinien des IKK-Bundesverbandes darf die Weiterbildung nicht kürzer als 2 Jahre und nicht länger als 4 Jahre dauern.

4. Stornierung:

- Eine Stornierung der Kursanmeldung hat ausschließlich schriftlich an die FWH zu erfolgen. Über den Eingang des Stornierungsschreibens bei der FWH besteht die Nachweisplicht bei dem/der KursteilnehmerIn.


- Tritt der/die Kurteilnehmer/in bis 6 Wochen vor Kursbeginn (entscheidend ist das Datum des Poststempels) von der Kursanmeldung zurück, fällt für den entstehenden Verwaltungsaufwand eine Stornogebühr in Höhe von € 20,00 an.

- Tritt der/die Kursteilnehmer/in innerhalb eines Zeitraumes von 6-4 Wochen vor Kursbeginn (entscheidend ist das Datum des Poststempels) von der Kursanmeldung zurück, so werden € 100,00 als pauschalierter Schadensersatzbetrag für den Versuch der FWH, den frei gewordenen Kursplatz neu zu besetzen.

- Tritt der/die Kursteilnehmer/in innerhalb von 4 Wochen vor Kursbeginn (entscheidend ist das Datum des Poststempels) von der Kursanmeldung zurück, so werden 50% der Kursgebühr als Schadensersatzbetrag fällig.

- Stellt der /die Kursteilnehmer/in für den durch Stornierung frei gewordenen Platz eine/n Ersatzteilnehmer/in, der/die sämtliche Vertragsbedingungen erfüllt, so fallen keine Stornogebühren an.

- Bleibt der/die Kursteilnehmer/in ohne schriftliche Stornierung der Kursanmeldung dem Kurs fern, so werden 100% der Kursgebühr als Schadenersatzbetrag fällig.

- Bei nachweislicher Verhinderung durch Gründe, die der/die Kursteilnehmer/in selbst nicht zu verantworten hat, bzw. bei Erkrankung (mit ärztlichem Attest), kann dem/der Kursteilnehmer, nach Ermessen der FWH angeboten werden, den versäumten Kurs oder Kursteil anderweitig nachzuholen, bzw. in eine andere Serie einzusteigen.

5. Unterricht, der von Kursteilnehmern durch Krankheit oder aus anderen Gründen nicht wahrgenommen werden kann, wird nicht rückvergütet. Ein Ausstieg aus laufenden Kursfolgen, wie Manuelle Therapie ist nicht möglich, da der Kurs nach der Anzahl der Anmeldungen zusammengestellt wird (siehe Punkt 3).

6. Kursteilnehmer können ihren Kursplatz nicht untereinander tauschen. Die Kursplatzvergabe ist Angelegenheit des Institutes oder der Kursleitung.


7. Ein Kursplatz gilt im Einvernehmen der Bewerber und des Institutes als bestätigt, wenn:

- eine schriftliche, verbindliche Bestätigung vorliegt,
- evtl. spezielle Teilnahmebedingungen für den Kurs erfüllt sind,
- dem Bewerber eine schriftliche Kursplatzreservierung vorliegt,
- dem Institut eine Kopie der Berufsurkunde vorliegt,
- es werden zu allen Kursen, die als Vorlage der Krankenkassen gelten, nur  

  Physiotherapeuten/Krankengymnasten zugelassen.

8. Die Kursteilnehmer halten sich in den Veranstaltungsräumen auf eigenen Gefahr auf. Der Teilnehmer verpflichtet sich die Räume und Einrichtungsgegenstände sorgsam zu behandeln. Beschädigungen sind umgehend der Leitung oder dem Referenten zu melden und die Regulierung des Schadens mit dem Institut zu klären. Der Veranstalter hat eine Unfall-Haftplicht abgeschlossen.

9. Bei Anwendungsdemonstrationen und Übungen, die Kursteilnehmer an Patienten oder an anderen Teilnehmern vornehmen, handeln die Kursteilnehmer auf eigene Gefahr und Risiko. Schadensersatzansprüche - gleich aus welchem Rechtsgrund - gegen das Institut und die Referenten sind, sofern nicht zurechenbare grobe Fahrlässigkeit oder Vorsatz vorliegt, ausgeschlossen.

10. Der Kursteilnehmer verpflichtet sich, Kursinhalte auf anderen Veranstaltungen nicht zu unterrichten, außer, es liegt ihm eine schriftliche Bestätigung des Institutes oder des Referenten vor.